Alter Hagebutten Brand

39,95 €
Destilliert aus sorgfältig ausgewählten Hagebutten
Gereift im ehemaligen Gin-Fass – fruchtig-herbe Aromen treffen botanische Würze
40 % Vol. – rund, herb-mild und eigenständig im Charakter
Seltener Edelobstbrand für Entdecker und Genießer
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Hagebuttenbrand, gereift im ehemaligen Gin-Fass
Der Alte Hagebutten Brand ist unser Hagebuttenbrand aus sorgfältig ausgewählten Hagebutten, mit 40 % Vol. in der 0,5-l-Flasche. Nach der Destillation ruht er in einem ehemaligen Gin-Fass, das zuvor einen unserer Gins beherbergt hat. Die im Holz verbliebenen Aromen der Botanicals gehen während der Reifung auf den Brand über und ergänzen die Frucht um eine würzige, kräuterige Note.
In der Nase zeigt sich zuerst die Hagebutte: fruchtig-herb, mit Anklängen an Hagebuttenmark und Wildrosenduft, leicht säuerlich. Dahinter folgt eine dezente botanische Würze mit einem Hauch Wacholder, Koriander und Kräutern. Am Gaumen trägt die Hagebutte mit herber Süße und leichter Säure, ergänzt durch Wacholderwürze und florale Frische. Der Abgang ist lang, geprägt von Hagebutte und Kräutern. Im Charakter ist er herb, aber mild und rund.
So genießen Sie den Alten Hagebutten Brand
Servieren Sie ihn bei 20 bis 22 °C in einem Edelobstbrandglas und genießen Sie ihn pur als Digestif. Er passt zu Wildgerichten, gereiftem Käse oder dunkler Schokolade. Weitere gereifte Brände finden Sie bei unseren Edelobstbränden.
| Geschmacksrichtung: | fruchtig, weich |
|---|---|
| Inhalt: | 500 ml |
| Kategorie: | Edelobstbrand |
22. Juli 2025 14:02
Wollte mal was Neues ausprobieren, schmeckt interessant.
Wollte mal was Neues ausprobieren, schmeckt interessant.
29. Mai 2023 19:12
👍
Sehr fein! Ist nicht für jeden Geschmack!
30. Januar 2023 10:19
ein für mich neuer geschmack
herb aber mild nicht spritig im geschmack
traf genau meine erwartung
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Die Hagebutte in der Destillation – Warum diese Wildfrucht so selten gebrannt wird
In der Welt der Obstbrände gibt es eine klare Hierarchie der Bekanntheit: Williams-Birne, Zwetschge, Kirsche und Mirabelle dominieren die Regale, gefolgt von Exoten wie Quitte, Schlehe oder Vogelkirsche. Die Hagebutte taucht in dieser Aufzählung fast nie auf – und das hat praktische Gründe. Hagebutten wachsen wild, lassen sich nicht in Plantagen kultivieren und reifen erst im Spätherbst, oft nach dem ersten Frost. Die Ernte ist mühsam: Die kleinen Früchte sitzen zwischen Dornen, müssen von Hand gepflückt werden und liefern im Vergleich zu anderen Obstarten nur geringe Mengen verwertbares Fruchtfleisch. Für die Destillation kommt eine weitere Herausforderung hinzu: Die Hagebutte enthält viele Kerne und Härchen, die vor der Verarbeitung sorgfältig entfernt werden müssen, damit keine unerwünschten Bitterstoffe ins Destillat gelangen. All dieser Aufwand erklärt, warum Hagebuttenbrand eine absolute Rarität ist – wer einen findet, hält ein Destillat in der Hand, das nur wenige Brennereien überhaupt herstellen. Geschmacklich belohnt die Hagebutte diesen Aufwand mit einem Profil, das in der Obstbrand-Welt einzigartig ist: herbsüß, leicht säuerlich, mit einer tiefen, warmen Fruchtigkeit, die an Hagebuttentee erinnert, aber in konzentrierter, alkoholischer Form eine ganz neue Dimension gewinnt. In Kombination mit der Gin-Fass-Reifung entsteht ein Edelobstbrand, der nicht nur selten, sondern auch geschmacklich in keiner Schublade zu finden ist.

Fass-Finishing mit Gin-Fässern – Wie unsere Destillerie eigene Fässer wiederverwendet
Das Prinzip des Fass-Finishings – ein Destillat in einem vorher anderweitig genutzten Fass reifen zu lassen – ist in der Whisky-Welt seit Jahrzehnten etabliert. Sherry-Fässer, Portwein-Fässer, Rum-Fässer: Jedes vorgenutzte Fass hinterlässt seine aromatische Signatur im neuen Destillat. In der Obstbrand-Welt ist dieses Verfahren deutlich seltener – und die Verwendung eines Gin-Fasses für einen Hagebuttenbrand ist selbst unter experimentierfreudigen Brennern ungewöhnlich. In der Schlitzer Destillerie ergibt sich diese Möglichkeit auf natürliche Weise: Wir stellen nicht nur Obstbrände her, sondern auch unseren Burgen Bio Dry Gin, der in Eichenfässern gelagert wird und dabei seine Botanicals – Wacholder, Koriander, Zitrus und Kräuter – ans Holz abgibt. Wenn der Gin abgefüllt ist, bleiben Fässer zurück, die ein komplexes botanisches Aromenprofil im Holz gespeichert haben. Diese Fässer für einen Hagebuttenbrand zu nutzen, war eine bewusste Entscheidung: Die botanische Würze des Gin-Fasses und die wilde Fruchtigkeit der Hagebutte teilen eine gemeinsame Herkunft in der Natur – Wildpflanzen, Beeren, Kräuter. Das Fass verbindet, was zusammengehört, und erzeugt einen Brand, der die Bandbreite unserer Destillerie in einem einzigen Produkt widerspiegelt: Obstbrand-Tradition, Gin-Innovation und die Kreativität, beides in einem Fass zusammenzubringen. Diese Art des internen Fass-Recyclings ist auch Ausdruck unserer Philosophie der Ressourcennutzung: Jedes Fass hat mehrere Leben und trägt in jedem davon zur Aromenvielfalt unserer Produkte bei.
Häufige Fragen zum Alten Hagebutten Brand
Der Brand verbindet die fruchtig-herbe Süße der Hagebutte mit botanischer Würze aus dem Gin-Fass. In der Nase zeigen sich Hagebuttenmark und wilder Rosenduft, ergänzt durch einen Hauch von Wacholder und Kräutern. Am Gaumen ist er rund und ausgewogen – herb, aber mild und nicht spritig. Der Abgang ist lang und warm, geprägt von einer anhaltenden Hagebutten-Kräuter-Note.
Ein Hagebuttenbrand ist ein Destillat aus den Früchten der Wildrose (Hagebutte). Die Früchte werden im Spätherbst geerntet, eingemaischt, vergoren und anschließend destilliert. Da Hagebutten nur in begrenzten Mengen wild wachsen und die Ernte aufwendig ist, gehört Hagebuttenbrand zu den seltensten Obstbränden überhaupt.
Das Gin-Fass hat zuvor unseren Burgen Bio Dry Gin beherbergt und dabei dessen Botanicals – Wacholder, Koriander, Zitrus und Kräuter – ins Holz aufgenommen. Diese botanische Würze ergänzt die wilde Fruchtigkeit der Hagebutte auf natürliche Weise, weil beide aus der Welt der Wildpflanzen und Beeren stammen. Das Fass verbindet, was zusammengehört.
Am besten pur bei 20 bis 22 °C in einem Edelobstbrandglas mit Tulpenform. Als Digestif nach einem herbstlichen Menü, zu Wildgerichten, gereiftem Käse oder dunkler Schokolade ist er eine außergewöhnliche Wahl. Für kreative Genießer bietet er auch eine spannende Basis für Cocktails, in denen Frucht und Kräuter zusammentreffen sollen.
Nein, der Brand schmeckt nicht nach Gin. Die Hagebutte steht klar im Vordergrund. Das Gin-Fass liefert lediglich eine dezente botanische Würze – einen Hauch von Wacholder und Kräutern –, die das Hagebuttenaroma ergänzt und ihm eine zusätzliche Tiefe verleiht, ohne es zu überdecken oder in eine Gin-Richtung zu lenken.










