Alter Schlehenbrand

69,95 €
Handgelesene Schlehen – erst nach dem ersten Frost geerntet
Zehn Jahre im Tonkrug gereift – eingelagert 2002
40 % Vol. – harzige Würze, seltenes Destillat, extreme Rarität
Edelbrand für Sammler und besondere Genussmomente
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Alter Schlehenbrand 40 % Vol. – Handgelesen, zehn Jahre im Tonkrug gereift, eingelagert 2002
Unser Alter Schlehenbrand ist das seltenste und am längsten gereifte Destillat in unserem Edelobstbrand-Sortiment. Schlehen – die kleinen, dunkelblauen Früchte des heimischen Schlehdorns – werden erst nach dem ersten Frost von Hand gepflückt und zu einer Fruchtmaische verarbeitet, aus der nur wenige Liter Destillat gewonnen werden: Aus rund hundert Kilogramm Maische entstehen einige wenige Liter dieses seltenen Brands. Eingelagert im Jahr 2002, hat unser Schlehenbrand anschließend zehn Jahre in traditionellen Tonkrügen gereift – eine Zeitspanne, die in der Obstbrand-Welt außergewöhnlich ist und dem Brand eine Tiefe, Geschmeidigkeit und Komplexität verleiht, die mit keinem jüngeren Destillat vergleichbar ist. Mit 40 % Vol. Alkohol und einem Preis, der die extreme Seltenheit und den Reifungsaufwand widerspiegelt, ist der Alte Schlehenbrand ein Edelobstbrand für Kenner, die das Außergewöhnliche suchen.
So schmeckt unser Alter Schlehenbrand
In der Nase empfängt ein Bouquet, das in der Obstbrand-Welt einzigartig ist: harzige, würzige Noten, die an reifes Steinobst, Kirsche und dunkle Pflaume erinnern, begleitet von einer erdigen, fast waldig-herben Tiefe, die nur die Schlehe mitbringt. Die zehn Jahre Tonkrugreifung haben dem Destillat eine Geschmeidigkeit verliehen, die den ursprünglich herben Charakter der Schlehe in etwas Elegantes verwandelt hat. Am Gaumen entfaltet sich ein vielschichtiges Aromenprofil: Die Schlehe steht im Zentrum – herb-fruchtig, mit einer feinen, nachklingenden Süße, die der Frost in die Frucht gebracht hat. Harzige und würzige Noten ergänzen das Fruchtbild und geben dem Brand eine wildere, urtümlichere Note als bei den meisten Obstbränden. Der Abgang ist lang, warm und von einer anhaltenden Steinobst-Würze geprägt – ein Brand, der am Gaumen nachklingt und zum Nachdenken einlädt. Die Tonkrugreifung hat alle Ecken geglättet, ohne den eigenständigen, wilden Charakter der Schlehe zu verlieren.
Die Schlehe – Eine Winterfrucht, die Geduld verlangt
Die Schlehe ist eine der wenigen Früchte, die erst im tiefsten Herbst oder nach dem ersten Frost geerntet werden. Die kleinen, dunkelblauen Beeren des Schlehdorns wachsen an dornigen Sträuchern in Hecken, an Waldrändern und in Feldgehölzen – wild, unzugänglich und in begrenzten Mengen. Vor dem ersten Frost sind Schlehen extrem herb und bitter, fast ungenießbar. Erst die Kälte bricht die Zellstruktur der Frucht auf, wandelt Stärke in Zucker um und macht die Schlehe mild genug für die Verarbeitung. Wir ernten unsere Schlehen von Hand zum genau richtigen Zeitpunkt – ein schmales Zeitfenster, das Erfahrung und Aufmerksamkeit erfordert. Nach der Ernte werden die Schlehen schonend eingemaischt und vergoren. Die Ausbeute ist dabei bemerkenswert gering: Aus rund hundert Kilogramm Fruchtmaische gewinnen wir nur wenige Liter Destillat. Diese extreme Seltenheit macht jeden Schlehenbrand zu etwas Besonderem – und die zehnjährige Tonkrugreifung unseres Alten Schlehenbrands zu einem echten Raritätenstück.
Zehn Jahre im Tonkrug – Eine Reifung, die ihresgleichen sucht
Die zehnjährige Reifung im Tonkrug ist das, was unseren Alten Schlehenbrand von allen anderen Edelobstbränden in unserem Sortiment unterscheidet. Kein anderes Destillat in unserer Brennerei reift so lange. Der Tonkrug – aromatisch neutral und schützend – lässt den Brand über ein volles Jahrzehnt atmen und sich entwickeln, ohne ihm Holznoten aufzudrücken. Was in dieser langen Zeit passiert, ist eine stille Verwandlung: Die ursprüngliche Herbe der Schlehe weicht einer runden, komplexen Fruchtigkeit. Die harzigen und würzigen Noten, die die Schlehe von Natur aus mitbringt, vertiefen sich und verbinden sich mit der Frucht zu einem harmonischen Ganzen. Der Alkohol integriert sich vollständig in das Aromaprofil. Eingelagert im Jahr 2002, trägt jede Flasche unseres Alten Schlehenbrands die Geduld und die Zeit von über einem Jahrzehnt in sich.
Servierempfehlung – So genießt man Schlehenbrand
Unser Alter Schlehenbrand entfaltet sein volles Potenzial bei einer Trinktemperatur von 22 bis 24 °C. In einem Schlitzer Edelobstbrandglas konzentrieren sich die harzigen und würzigen Noten optimal. Pur ist dieser Brand am eindrucksvollsten – die Komplexität und Tiefe eines zehn Jahre gereiften Schlehenbrands verdient es, langsam und in Ruhe genossen zu werden. Als Digestif nach einem kräftigen Wintermenü, zu Wildgerichten, gereiftem Hartkäse oder dunkler Schokolade ist er eine hervorragende Wahl. Ein Brand für Momente, in denen man sich Zeit nimmt.
Das seltenste Destillat in unserem Sortiment – Für Sammler und als Geschenk
Der Alte Schlehenbrand ist das exklusivste und mit 69,95 € das wertvollste Einzeldestillat in unserem Edelobstbrand-Sortiment – ein Preis, der die extreme Seltenheit der Frucht, die geringe Ausbeute und die zehnjährige Reifung widerspiegelt. Er richtet sich an Sammler seltener Edelobstbrände und an Genießer, die ein Destillat suchen, das es in dieser Form kaum anderswo gibt. In der 0,5-Liter-Flasche ist er ein außergewöhnliches Geschenk für Spirituosenliebhaber, die das Besondere schätzen. Wer weitere seltene Wildfrüchte in unserem Sortiment entdecken möchte, findet im Alten Hagebutten Brand eine Wildfrucht im Gin-Fass und im Alten Wildkirschenbrand ein Destillat aus handverlesenen Wildkirschen.
| Geschmacksrichtung: | fruchtig, weich |
|---|---|
| Inhalt: | 500 ml |
| Kategorie: | Edelobstbrand |
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Schlehenbrand – Die seltenste Kategorie unter den Obstbränden
Schlehenbrand gehört zu jenen Obstbränden, die kaum ein Brenner herstellt – und die wenigen, die es tun, produzieren nur in winzigen Mengen. Der Grund liegt in der Natur der Schlehe selbst. Der Schlehdorn (Prunus spinosa) wächst wild in Hecken und Gebüschen, lässt sich nicht in Plantagen kultivieren und trägt Früchte, die einzeln und zwischen Dornen sitzend von Hand gepflückt werden müssen. Die Ernte fällt in den späten Herbst oder frühen Winter – eine Jahreszeit, in der die meisten Obstbrennereien ihre Arbeit längst beendet haben. Die Ausbeute ist dabei ernüchternd gering: Schlehen sind klein, haben einen großen Kern und wenig Fruchtfleisch. Aus hundert Kilogramm Fruchtmaische lassen sich nur wenige Liter Destillat gewinnen – ein Bruchteil dessen, was bei Zwetschgen, Äpfeln oder Birnen möglich ist. Für eine kommerzielle Brennerei ist Schlehenbrand daher kein Geschäftsmodell, sondern ein Liebhaberprojekt. In der Schlitzer Destillerie stellen wir Schlehenbrand her, weil wir davon überzeugt sind, dass diese Wildfrucht eines der faszinierendsten Aromenpotenziale mitbringt, die das heimische Obstrepertoire zu bieten hat: herb, harzig, würzig, mit einer Steinobsttiefe, die an dunkle Kirschen und wilde Pflaumen denken lässt – ein Geschmack, der in keiner anderen Frucht in dieser Form vorkommt.

Warum Schlehen den Frost brauchen – Die Naturwissenschaft hinter der Ernte
Die Schlehe hat eine Eigenschaft, die sie von fast allen anderen Brennfrüchten unterscheidet: Sie wird erst nach dem Frost genießbar. Frisch am Strauch sind Schlehen extrem herb und adstringierend – ein Biss in eine ungefrostete Schlehe zieht den Mund zusammen und hinterlässt einen bitter-trockenen Geschmack, der jede Weiterverarbeitung unmöglich macht. Erst der Frost verändert die Frucht auf zellulärer Ebene: Die Eiskristalle brechen die Zellwände auf, Stärke wird in Zucker umgewandelt, Gerbstoffe werden abgebaut, und die Frucht wird weicher, süßer und aromatischer. Dieser Prozess – in der Fachsprache als Frostgare bekannt – ist kein bloßer Trick der Natur, sondern eine biologische Notwendigkeit: Die Schlehe nutzt den Frost, um ihre Samen für Vögel attraktiver zu machen, die sie dann verbreiten. Für uns als Brenner bedeutet das: Die Ernte liegt in einem schmalen Zeitfenster zwischen dem ersten kräftigen Frost und dem Zeitpunkt, ab dem die Früchte am Strauch zu weich werden und verderben. Zu früh geerntet fehlt die Süße, zu spät geerntet fehlt die Struktur. Das Wissen, wann der richtige Moment gekommen ist, gehört zum Erfahrungsschatz unserer Brenner – ein Wissen, das sich über Jahrzehnte der Arbeit mit dieser besonderen Winterfrucht angesammelt hat. Wenn die Schlehen dann in der Maische liegen, beginnt eine Vergärung, die sich von anderen Steinobstarten unterscheidet: langsamer, komplexer und mit Aromastoffen, die dem späteren Destillat jenen harzigen, würzigen Charakter verleihen, der Schlehenbrand so unverwechselbar macht.
Häufige Fragen zum Alten Schlehenbrand
In der Nase zeigen sich harzige, würzige Noten, die an reifes Steinobst, Kirsche und dunkle Pflaume erinnern. Am Gaumen ist der Brand herb-fruchtig mit einer feinen, nachklingenden Süße und einer erdigen, fast waldigen Tiefe. Die zehnjährige Tonkrugreifung hat alle Ecken geglättet und dem Brand eine bemerkenswerte Geschmeidigkeit verliehen, ohne den wilden Schlehencharakter zu verlieren.
Die Schlehe wächst wild, lässt sich nicht in Plantagen kultivieren und muss von Hand zwischen Dornen gepflückt werden. Die Ernte fällt erst nach dem ersten Frost im späten Herbst. Die Ausbeute ist extrem gering: Aus rund hundert Kilogramm Fruchtmaische entstehen nur wenige Liter Destillat. Hinzu kommt die zehnjährige Reifung im Tonkrug – das macht unseren Schlehenbrand zum seltensten Destillat in unserem Sortiment.
Vor dem ersten Frost sind Schlehen extrem herb und bitter. Der Frost bricht die Zellwände auf, wandelt Stärke in Zucker um und baut Gerbstoffe ab. Erst dadurch wird die Frucht mild genug für die Verarbeitung zu Maische und Destillat. Dieser Prozess ist als Frostgare bekannt und macht die Schlehe zur einzigen Brennfrucht, die den Winter braucht, um ihr Potenzial zu entfalten.
Am besten pur bei 22 bis 24 °C in einem Edelobstbrandglas. Die Komplexität und Tiefe dieses zehn Jahre gereiften Brands verdient langsamen, bewussten Genuss. Als Digestif nach einem kräftigen Wintermenü, zu Wildgerichten, gereiftem Hartkäse oder dunkler Schokolade ist er eine hervorragende Wahl.
Der Tonkrug ist aromatisch neutral und bewahrt den reinen Schlehencharakter, ohne Holznoten hinzuzufügen. Über zehn Jahre hinweg weicht die ursprüngliche Herbe der Schlehe einer runden, komplexen Fruchtigkeit. Die harzigen und würzigen Noten vertiefen sich, der Alkohol integriert sich vollständig, und das Destillat gewinnt eine samtweiche Geschmeidigkeit, die nur eine so lange Reifezeit erzeugen kann.





