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Alter Schlehenbrand 40 % Vol. – Handgelesen, zehn Jahre im Tonkrug gereift, eingelagert 2002

Unser Alter Schlehenbrand ist das seltenste und am längsten gereifte Destillat in unserem Edelobstbrand-Sortiment. Schlehen – die kleinen, dunkelblauen Früchte des heimischen Schlehdorns – werden erst nach dem ersten Frost von Hand gepflückt und zu einer Fruchtmaische verarbeitet, aus der nur wenige Liter Destillat gewonnen werden: Aus rund hundert Kilogramm Maische entstehen einige wenige Liter dieses seltenen Brands. Eingelagert im Jahr 2002, hat unser Schlehenbrand anschließend zehn Jahre in traditionellen Tonkrügen gereift – eine Zeitspanne, die in der Obstbrand-Welt außergewöhnlich ist und dem Brand eine Tiefe, Geschmeidigkeit und Komplexität verleiht, die mit keinem jüngeren Destillat vergleichbar ist. Mit 40 % Vol. Alkohol und einem Preis, der die extreme Seltenheit und den Reifungsaufwand widerspiegelt, ist der Alte Schlehenbrand ein Edelobstbrand für Kenner, die das Außergewöhnliche suchen.

So schmeckt unser Alter Schlehenbrand

In der Nase empfängt ein Bouquet, das in der Obstbrand-Welt einzigartig ist: harzige, würzige Noten, die an reifes Steinobst, Kirsche und dunkle Pflaume erinnern, begleitet von einer erdigen, fast waldig-herben Tiefe, die nur die Schlehe mitbringt. Die zehn Jahre Tonkrugreifung haben dem Destillat eine Geschmeidigkeit verliehen, die den ursprünglich herben Charakter der Schlehe in etwas Elegantes verwandelt hat. Am Gaumen entfaltet sich ein vielschichtiges Aromenprofil: Die Schlehe steht im Zentrum – herb-fruchtig, mit einer feinen, nachklingenden Süße, die der Frost in die Frucht gebracht hat. Harzige und würzige Noten ergänzen das Fruchtbild und geben dem Brand eine wildere, urtümlichere Note als bei den meisten Obstbränden. Der Abgang ist lang, warm und von einer anhaltenden Steinobst-Würze geprägt – ein Brand, der am Gaumen nachklingt und zum Nachdenken einlädt. Die Tonkrugreifung hat alle Ecken geglättet, ohne den eigenständigen, wilden Charakter der Schlehe zu verlieren.

Die Schlehe – Eine Winterfrucht, die Geduld verlangt

Die Schlehe ist eine der wenigen Früchte, die erst im tiefsten Herbst oder nach dem ersten Frost geerntet werden. Die kleinen, dunkelblauen Beeren des Schlehdorns wachsen an dornigen Sträuchern in Hecken, an Waldrändern und in Feldgehölzen – wild, unzugänglich und in begrenzten Mengen. Vor dem ersten Frost sind Schlehen extrem herb und bitter, fast ungenießbar. Erst die Kälte bricht die Zellstruktur der Frucht auf, wandelt Stärke in Zucker um und macht die Schlehe mild genug für die Verarbeitung. Wir ernten unsere Schlehen von Hand zum genau richtigen Zeitpunkt – ein schmales Zeitfenster, das Erfahrung und Aufmerksamkeit erfordert. Nach der Ernte werden die Schlehen schonend eingemaischt und vergoren. Die Ausbeute ist dabei bemerkenswert gering: Aus rund hundert Kilogramm Fruchtmaische gewinnen wir nur wenige Liter Destillat. Diese extreme Seltenheit macht jeden Schlehenbrand zu etwas Besonderem – und die zehnjährige Tonkrugreifung unseres Alten Schlehenbrands zu einem echten Raritätenstück.

Zehn Jahre im Tonkrug – Eine Reifung, die ihresgleichen sucht

Die zehnjährige Reifung im Tonkrug ist das, was unseren Alten Schlehenbrand von allen anderen Edelobstbränden in unserem Sortiment unterscheidet. Kein anderes Destillat in unserer Brennerei reift so lange. Der Tonkrug – aromatisch neutral und schützend – lässt den Brand über ein volles Jahrzehnt atmen und sich entwickeln, ohne ihm Holznoten aufzudrücken. Was in dieser langen Zeit passiert, ist eine stille Verwandlung: Die ursprüngliche Herbe der Schlehe weicht einer runden, komplexen Fruchtigkeit. Die harzigen und würzigen Noten, die die Schlehe von Natur aus mitbringt, vertiefen sich und verbinden sich mit der Frucht zu einem harmonischen Ganzen. Der Alkohol integriert sich vollständig in das Aromaprofil. Eingelagert im Jahr 2002, trägt jede Flasche unseres Alten Schlehenbrands die Geduld und die Zeit von über einem Jahrzehnt in sich.

Servierempfehlung – So genießt man Schlehenbrand

Unser Alter Schlehenbrand entfaltet sein volles Potenzial bei einer Trinktemperatur von 22 bis 24 °C. In einem Schlitzer Edelobstbrandglas konzentrieren sich die harzigen und würzigen Noten optimal. Pur ist dieser Brand am eindrucksvollsten – die Komplexität und Tiefe eines zehn Jahre gereiften Schlehenbrands verdient es, langsam und in Ruhe genossen zu werden. Als Digestif nach einem kräftigen Wintermenü, zu Wildgerichten, gereiftem Hartkäse oder dunkler Schokolade ist er eine hervorragende Wahl. Ein Brand für Momente, in denen man sich Zeit nimmt.

Das seltenste Destillat in unserem Sortiment – Für Sammler und als Geschenk

Der Alte Schlehenbrand ist das exklusivste und mit 69,95 € das wertvollste Einzeldestillat in unserem Edelobstbrand-Sortiment – ein Preis, der die extreme Seltenheit der Frucht, die geringe Ausbeute und die zehnjährige Reifung widerspiegelt. Er richtet sich an Sammler seltener Edelobstbrände und an Genießer, die ein Destillat suchen, das es in dieser Form kaum anderswo gibt. In der 0,5-Liter-Flasche ist er ein außergewöhnliches Geschenk für Spirituosenliebhaber, die das Besondere schätzen. Wer weitere seltene Wildfrüchte in unserem Sortiment entdecken möchte, findet im Alten Hagebutten Brand eine Wildfrucht im Gin-Fass und im Alten Wildkirschenbrand ein Destillat aus handverlesenen Wildkirschen.

Geschmacksrichtung: fruchtig, weich
Inhalt: 500 ml
Kategorie: Edelobstbrand

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Flasche Schlitzer Alter Wildkirschen-Brand vor neutralem Hintergrund, edle Gestaltung mit Holzoptik-Etikett und goldfarbenem Verschluss, hochwertige Spirituose in Kirschbaumfass gereift.
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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Schlitzer Wildkirschen-Brand – Edle Destillate mit Charakter Die Schlitzer Wildkirschenbrände vereinen traditionelle Brennkunst mit naturbelassenen Zutaten und jahrelanger Reifung. Beide Varianten – ob im Tonkrug oder im Kirschbaumfass gelagert – basieren auf aromatischen Wildkirschen, die in abgelegenen Regionen geerntet werden. Dank schonender Destillation bleibt der ursprüngliche Fruchtcharakter erhalten und entwickelt sich während der Lagerung zu einem vielschichtigen Geschmackserlebnis. Der Tonkrug verleiht dem Brand eine angenehme Milde und feine Fruchtnote, während das Kirschbaumfass über ein Jahrzehnt hinweg komplexere, tiefere Aromen entstehen lässt. Beide Brände bieten einen langen, eleganten Abgang und eignen sich hervorragend für Genießer, besondere Anlässe oder als stilvolles Geschenk mit regionalem Ursprung.

Inhalt: 0.5 Liter (139,90 € / 1 Liter)

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Regulärer Preis: 69,95 €
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Alter Aprikosen Brand 40 % Vol. – Handverlesene Aprikosen, gereift im Akazienholzfass Unser Alter Aprikosen Brand ist ein Edelobstbrand aus handverlesenen, vollreifen Aprikosen, der seine besondere Tiefe und Eleganz der Reifung im Akazienholzfass verdankt. Mit 40 % Vol. Alkohol verbindet er das intensive, sonnige Fruchtaroma der Aprikose mit den sanften, honigartigen Holznoten, die nur das Akazienholz mitbringt – ein Zusammenspiel, das sich von der klassischen Eichenfassreifung deutlich unterscheidet und dem Brand einen eigenständigen, unverwechselbaren Charakter verleiht. Das Ergebnis ist ein Obstbrand, der die Aprikose in ihrer ganzen aromatischen Fülle zeigt – fruchtig, warm und von einer samtigen Weichheit, die zum langsamen Genießen einlädt. So schmeckt unser Alter Aprikosen Brand Schon in der Nase entfaltet sich ein verführerisches Bouquet sonnengereifter Aprikosen – saftig, süß und mit einer feinen Nuance von Trockenfrüchten, die an reife Marillen in der Sommersonne erinnert. Dahinter schwingt eine zarte Honignote mit, die das Akazienholzfass beisteuert, ohne die Frucht zu überlagern. Am Gaumen zeigt sich der Brand vollmundig und weich: Die Aprikose steht klar im Vordergrund – fruchtig-süß, mit einer seidigen Textur und einer dezenten Steinobstnote, die an Mandel und Marzipan denken lässt. Das Akazienholz ergänzt mit warmen, leicht vanilligen Untertönen und einer feinen, fast blumigen Süße, die dem Brand eine elegante Leichtigkeit verleiht. Der Abgang ist lang, warm und fruchtbetont – die Aprikose klingt sanft nach, getragen von der samtigen Holznote, die den Gesamteindruck harmonisch abrundet. Akazienholzfass – Was diesen Brand von Eichenfass-Bränden unterscheidet Für unseren Alten Aprikosen Brand haben wir bewusst das Akazienholzfass als Reifegefäß gewählt – und das aus gutem Grund. Akazienholz unterscheidet sich in seinen aromatischen Eigenschaften deutlich von der klassischen Eiche: Es ist feiner, weicher und bringt eine natürliche, honigartige Süße mit, die sich harmonisch mit fruchtigen Destillaten verbindet. Wo Eichenfässer kräftige Tannine, Vanillin und würzige Holznoten abgeben, wirkt das Akazienholz zurückhaltender und eleganter – es begleitet die Frucht, statt sie zu dominieren. Genau diese Eigenschaft macht das Akazienholzfass zum idealen Partner für die Aprikose: Die natürliche Süße und Fruchtigkeit des Destillats wird durch die sanften Holznuancen veredelt, nicht verändert. Das Ergebnis ist ein Brand, der seine Fruchtherkunft klar erkennen lässt und gleichzeitig die Tiefe und Komplexität einer Fasslagerung mitbringt. Handverlesene Aprikosen – Die Grundlage unseres Edelobstbrands Die Qualität eines Obstbrands steht und fällt mit der Frucht, die in die Maische kommt. Für unseren Alten Aprikosen Brand verwenden wir ausschließlich handverlesene Aprikosen, die ihren optimalen Reifegrad erreicht haben. Nur vollreife Früchte bringen die aromatische Intensität mit, die sich in einem Edelobstbrand widerspiegeln soll: den Duft warmer Sommertage, die natürliche Süße des Fruchtfleischs und die feine Steinobstnote, die den Charakter der Aprikose ausmacht. Nach der sorgfältigen Ernte werden die Aprikosen schonend eingemaischt und vergoren. Die anschließende Destillation erfolgt mit der Präzision, die ein so aromatisches Steinobst erfordert – der Vorlauf wird sauber abgetrennt, der Herzschnitt exakt gesetzt, damit nur die reinsten und fruchtigsten Aromen ins Destillat gelangen. Servierempfehlung – So genießt man Aprikosenbrand Unser Alter Aprikosen Brand entfaltet sein volles Aroma bei einer Trinktemperatur von 20 bis 22 °C. Bei dieser Temperatur öffnen sich die fruchtigen und honigartigen Noten vollständig. Wir empfehlen unser Schlitzer Edelobstbrandglas, dessen Tulpenform die Aromen konzentriert und das Nosing zu einem sensorischen Erlebnis macht. Pur ist dieser Brand am eindrucksvollsten – die Verbindung von Aprikosenfrucht und Akazienholz verdient es, langsam und bewusst genossen zu werden. Als Digestif nach einem sommerlichen Menü, zu gereiftem Weichkäse, Marzipan oder Honiggebäck ist er eine hervorragende Wahl. Für Kenner, Sammler und als Geschenk Der Alte Aprikosen Brand richtet sich an Genießer, die Obstbrände als ernsthafte Genussspirituosen schätzen und die Aprikose in ihrer edelsten Form erleben möchten. In der 0,5-Liter-Flasche eignet er sich als geschmackvolles Geschenk für Spirituosenliebhaber und als Bereicherung jeder Sammlung. Wer verschiedene Facetten unserer Steinobstbrände entdecken möchte, findet in unserem Sortiment den Alten Zwetschgenbrand mit Eichenfassreifung, den Alten Mirabellenbrand als feine Verwandte der Pflaumenfamilie sowie unsere Milde Marille als sanften Einstieg in die Welt der Aprikosenspirituosen.

Inhalt: 0.5 Liter (79,90 € / 1 Liter)

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Flasche Schlitzer Alter Quitten Brand 0,5l vor weißem Hintergrund – edler Obstbrand aus reifen Quitten in klarer Glasflasche mit goldenem Etikett und Holzkorken.Alter Quittenbrand
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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Alter Quittenbrand – Unser im Tonkrug gereifter Edelobstbrand aus Quitten Unser Alter Quittenbrand gehört zu den seltensten Destillaten in unserem Sortiment. Wir stellen ihn aus sorgfältig ausgewählten Quitten her, die ihren optimalen Reifegrad erreicht haben, und lassen das Destillat anschließend über fünf Jahre in traditionellen Tonkrügen reifen. Mit 40 % Vol. Alkohol verbindet dieser Edelobstbrand die subtile, eigenständige Aromatik der Quitte mit der Tiefe und Geschmeidigkeit, die nur eine lange Reifezeit hervorbringen kann. So schmeckt unser Alter Quittenbrand Die Quitte bringt ein Aromaprofil mit, das sich von den gängigen Obstbränden deutlich unterscheidet. In unserem Alten Quittenbrand entfaltet sich ein vielschichtiges Bouquet: In der Nase zeigen sich reife Quitte, ein Hauch von Honig und dezent blumige Noten. Am Gaumen ist der Brand weich und rund, mit einer feinen Fruchtigkeit, die von einer zarten Würze begleitet wird. Der Abgang ist lang und samtig – die fünfjährige Tonkrugreifung hat die Aromen harmonisch miteinander verbunden, ohne den Quittencharakter zu überdecken. Wer Quittenbrand zum ersten Mal probiert, wird überrascht sein, wie eigenständig und komplex diese Frucht als Destillat schmeckt. Fünf Jahre im Tonkrug – Unsere traditionelle Reifemethode Für unseren Alten Quittenbrand wählen wir den Tonkrug als Reifegefäß. Im Gegensatz zur Eichenfasslagerung, die dem Destillat Holz- und Vanillenoten mitgibt, verhält sich der Tonkrug aromatisch neutral. Er schützt den Brand vor äußeren Einflüssen, lässt ihn aber gleichzeitig atmen – ein langsamer Reifeprozess, bei dem sich die Quittenaromen vertiefen und die Textur samtiger wird. Die Tonkrüge bewahren den reinen Fruchtcharakter der Quitte, anstatt ihn mit Holznoten zu überlagern. Nach fünf Jahren Lagerung hat sich das Destillat zu einem harmonischen Ganzen entwickelt: Die subtile Fruchtigkeit ist intensiver geworden, die feinen Nuancen haben sich abgerundet, und der Alkohol ist vollständig in das Aromaprofil integriert. Servierempfehlung – So genießt man Quittenbrand Unser Alter Quittenbrand entfaltet sein volles Potenzial bei einer Trinktemperatur von 22 bis 24 °C. Bei dieser Temperatur öffnen sich die komplexen Quittenaromen vollständig. Wir empfehlen unser Schlitzer Edelobstbrandglas, dessen Tulpenform die Aromen konzentriert und das Nosing zu einem sensorischen Erlebnis macht. Dieser Brand ist ein Digestif für besondere Momente – am besten nach einem guten Essen, als Abschluss eines Tasting-Abends oder in Ruhe, wenn man sich Zeit für die Aromenvielfalt der Quitte nehmen möchte. Ein Edelobstbrand für Kenner und Sammler Quittenbrand gehört zu den seltensten Obstbränden überhaupt. Die Quitte ist eine anspruchsvolle Frucht, die nicht in großen Mengen verfügbar ist und besondere Sorgfalt in der Verarbeitung erfordert. Unser Alter Quittenbrand richtet sich an Genießer, die abseits der bekannten Sorten wie Williams-Birne oder Zwetschge nach neuen Geschmackserlebnissen suchen. Er eignet sich als krönender Abschluss eines mehrgängigen Menüs, als Begleiter zu gereiftem Käse oder zu Nüssen und Honig, und als geschmackvolles Geschenk für Liebhaber seltener Edelobstbrände. Mehrfach geschätzte Qualität aus unserer Destillerie Unseren Alten Quittenbrand stellen wir in der Schlitzer Destillerie in Schlitz, Hessen, her – Deutschlands ältester Brennerei, gegründet 1585. Er steht für das, was unsere Edelobstbrand-Reihe auszeichnet: sorgfältige Fruchtauswahl, präzise Destillation und die Geduld einer langen Tonkrugreifung.

Inhalt: 0.5 Liter (79,90 € / 1 Liter)

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Flasche Schlitzer Alter Williams-Christ-Birnenbrand, 0,5 Liter, edler Obstbrand mit goldgelber Farbe und detailreichem Etikett, vor weißem Hintergrund.
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Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen

Alter Williams-Birnen-Brand – Tonkrug- & Fassgelagert Ein Edelbrand mit zwei Charakteren Der Alte Williams-Birnen-Brand verbindet die intensive Fruchtigkeit vollreifer Williams-Christ-Birnen mit der Raffinesse traditioneller Lagerung. Je nach Variante entfaltet sich der Obstbrand entweder in der reinen Eleganz der Tonkrugreifung oder mit den tiefen, komplexen Aromen der Fasslagerung. Beide Methoden schenken dem Edelbrand eine einzigartige Balance aus Frucht, Würze und Charakter – ideal für Kenner hochwertiger Spirituosen und Liebhaber feiner Obstbrände. Tonkrug-gelagerter Alter Williams-Birnen-Brand (43 % Vol.) Die Tonkrug-Variante bewahrt den klaren, fruchtigen Charakter der Williams-Christ-Birne und verleiht ihm durch die mehrjährige Lagerung in verschlossenen Tonkrügen eine sanfte Würze. Geschmack: fruchtig, fein-würzig, ausgewogen Besonderheit: traditionelle Tonkrug-Reifung Alkoholgehalt: 43 % Vol. Empfehlung: Für Genießer, die einen besonders klaren und authentischen Obstbrand schätzen. Eichenfass-gelagerter Alter Williams-Birnen-Brand (45 % Vol.) Die Fasslagerung bringt eine weitere Dimension ins Spiel: Im Eichenfass gewinnt der Brand zusätzlich Tiefe, leichte Vanille- und Holzaromen verschmelzen mit der Birnenfrucht zu einem komplexen Genusserlebnis. Geschmack: fruchtig, würzig, mit holzigen Nuancen Besonderheit: Reifung im Eichenfass Alkoholgehalt: 45 % Vol. Empfehlung: Ideal für Kenner, die kräftige Edelbrände mit feiner Fassnote bevorzugen. Servierempfehlung & Genussmomente Damit sich die Aromen optimal entfalten, empfehlen wir eine Trinktemperatur von 22–24 °C. Serviert in einem Edelobstbrandglas kommen sowohl die fruchtige Frische als auch die feinen Reifungsnoten perfekt zur Geltung. Ob als Digestif nach einem festlichen Menü, als edler Tropfen zum besonderen Anlass oder als hochwertige Geschenkidee für Spirituosenliebhaber – der Alte Williams-Birnen-Brand überzeugt in jeder Variante mit Handwerkskunst und Charakter.

Inhalt: 0.5 Liter (119,90 € / 1 Liter)

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Regulärer Preis: 59,95 €

Schlehenbrand – Die seltenste Kategorie unter den Obstbränden

Schlehenbrand gehört zu jenen Obstbränden, die kaum ein Brenner herstellt – und die wenigen, die es tun, produzieren nur in winzigen Mengen. Der Grund liegt in der Natur der Schlehe selbst. Der Schlehdorn (Prunus spinosa) wächst wild in Hecken und Gebüschen, lässt sich nicht in Plantagen kultivieren und trägt Früchte, die einzeln und zwischen Dornen sitzend von Hand gepflückt werden müssen. Die Ernte fällt in den späten Herbst oder frühen Winter – eine Jahreszeit, in der die meisten Obstbrennereien ihre Arbeit längst beendet haben. Die Ausbeute ist dabei ernüchternd gering: Schlehen sind klein, haben einen großen Kern und wenig Fruchtfleisch. Aus hundert Kilogramm Fruchtmaische lassen sich nur wenige Liter Destillat gewinnen – ein Bruchteil dessen, was bei Zwetschgen, Äpfeln oder Birnen möglich ist. Für eine kommerzielle Brennerei ist Schlehenbrand daher kein Geschäftsmodell, sondern ein Liebhaberprojekt. In der Schlitzer Destillerie stellen wir Schlehenbrand her, weil wir davon überzeugt sind, dass diese Wildfrucht eines der faszinierendsten Aromenpotenziale mitbringt, die das heimische Obstrepertoire zu bieten hat: herb, harzig, würzig, mit einer Steinobsttiefe, die an dunkle Kirschen und wilde Pflaumen denken lässt – ein Geschmack, der in keiner anderen Frucht in dieser Form vorkommt.

Verschiedene Edelbrand-Flaschen der Schlitzer Destillerie stehen nebeneinander auf einem Holzfass vor dunklem Hintergrund – hochwertige Spirituosen aus traditioneller deutscher Herstellung.

Warum Schlehen den Frost brauchen – Die Naturwissenschaft hinter der Ernte

Die Schlehe hat eine Eigenschaft, die sie von fast allen anderen Brennfrüchten unterscheidet: Sie wird erst nach dem Frost genießbar. Frisch am Strauch sind Schlehen extrem herb und adstringierend – ein Biss in eine ungefrostete Schlehe zieht den Mund zusammen und hinterlässt einen bitter-trockenen Geschmack, der jede Weiterverarbeitung unmöglich macht. Erst der Frost verändert die Frucht auf zellulärer Ebene: Die Eiskristalle brechen die Zellwände auf, Stärke wird in Zucker umgewandelt, Gerbstoffe werden abgebaut, und die Frucht wird weicher, süßer und aromatischer. Dieser Prozess – in der Fachsprache als Frostgare bekannt – ist kein bloßer Trick der Natur, sondern eine biologische Notwendigkeit: Die Schlehe nutzt den Frost, um ihre Samen für Vögel attraktiver zu machen, die sie dann verbreiten. Für uns als Brenner bedeutet das: Die Ernte liegt in einem schmalen Zeitfenster zwischen dem ersten kräftigen Frost und dem Zeitpunkt, ab dem die Früchte am Strauch zu weich werden und verderben. Zu früh geerntet fehlt die Süße, zu spät geerntet fehlt die Struktur. Das Wissen, wann der richtige Moment gekommen ist, gehört zum Erfahrungsschatz unserer Brenner – ein Wissen, das sich über Jahrzehnte der Arbeit mit dieser besonderen Winterfrucht angesammelt hat. Wenn die Schlehen dann in der Maische liegen, beginnt eine Vergärung, die sich von anderen Steinobstarten unterscheidet: langsamer, komplexer und mit Aromastoffen, die dem späteren Destillat jenen harzigen, würzigen Charakter verleihen, der Schlehenbrand so unverwechselbar macht.

Häufige Fragen zum Alten Schlehenbrand

In der Nase zeigen sich harzige, würzige Noten, die an reifes Steinobst, Kirsche und dunkle Pflaume erinnern. Am Gaumen ist der Brand herb-fruchtig mit einer feinen, nachklingenden Süße und einer erdigen, fast waldigen Tiefe. Die zehnjährige Tonkrugreifung hat alle Ecken geglättet und dem Brand eine bemerkenswerte Geschmeidigkeit verliehen, ohne den wilden Schlehencharakter zu verlieren.

Die Schlehe wächst wild, lässt sich nicht in Plantagen kultivieren und muss von Hand zwischen Dornen gepflückt werden. Die Ernte fällt erst nach dem ersten Frost im späten Herbst. Die Ausbeute ist extrem gering: Aus rund hundert Kilogramm Fruchtmaische entstehen nur wenige Liter Destillat. Hinzu kommt die zehnjährige Reifung im Tonkrug – das macht unseren Schlehenbrand zum seltensten Destillat in unserem Sortiment.

Vor dem ersten Frost sind Schlehen extrem herb und bitter. Der Frost bricht die Zellwände auf, wandelt Stärke in Zucker um und baut Gerbstoffe ab. Erst dadurch wird die Frucht mild genug für die Verarbeitung zu Maische und Destillat. Dieser Prozess ist als Frostgare bekannt und macht die Schlehe zur einzigen Brennfrucht, die den Winter braucht, um ihr Potenzial zu entfalten.

Am besten pur bei 22 bis 24 °C in einem Edelobstbrandglas. Die Komplexität und Tiefe dieses zehn Jahre gereiften Brands verdient langsamen, bewussten Genuss. Als Digestif nach einem kräftigen Wintermenü, zu Wildgerichten, gereiftem Hartkäse oder dunkler Schokolade ist er eine hervorragende Wahl.

Der Tonkrug ist aromatisch neutral und bewahrt den reinen Schlehencharakter, ohne Holznoten hinzuzufügen. Über zehn Jahre hinweg weicht die ursprüngliche Herbe der Schlehe einer runden, komplexen Fruchtigkeit. Die harzigen und würzigen Noten vertiefen sich, der Alkohol integriert sich vollständig, und das Destillat gewinnt eine samtweiche Geschmeidigkeit, die nur eine so lange Reifezeit erzeugen kann.