Alter Kornbrand

14,95 €
Regionaler Weizen und Malz mit eigenem Brunnenwasser
Vier Jahre im Holzfass gereift – mild und abgerundet
40 % Vol. – Kornbrand mit feinen Holznoten
Kornbrand-Tradition aus Schlitz seit 1585
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Kornbrand aus regionalem Weizen und Malz – vier Jahre im Holzfass gereift
Unser Alter Kornbrand ist ein Kornbrand mit 40 % Vol., gebrannt aus regionalem Weizen und Malz mit Wasser aus unserem hauseigenen Brunnen in Schlitz. Nach der Destillation reift er vier Jahre in großen Holzfässern. Unser Brennmeister wählt die Chargen für die Abfüllung aus. Sie erhalten den Alten Kornbrand in der 0,7-l-Flasche aus unserer Destillerie, in der seit 1585 Korn gebrannt wird.
In der Nase zeigt sich ein warmes Getreidearoma, weich und malzig, mit dezenter Süße, die an frisches Brot erinnert. Die Fassreifung gibt feine Vanille- und Holznoten, ohne das Getreide zu überdecken. Am Gaumen ist der Kornbrand mild-würzig und rund, das Holz ergänzt warme Untertöne und Struktur. Der Abgang ist mittellang und harmonisch. Gegenüber unserem Doppelkorn mit 38 % Vol. bringt er mehr Körper mit.
Genuss
- Pur bei 22 bis 24 °C
- Im Schlitzer Stamper
- Nach einem herzhaften Essen oder in geselliger Runde
- Als Basis für Getränke mit fassgelagertem Korn
Weitere Sorten finden Sie in unserer Kategorie Edelkorn.
| Kategorie: | Korn |
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8. Oktober 2026 17:57
Trinke nur diesen Korn
Ich bin normalerweise kein Korntrinker. Aber dieser Korn ist wirklich außergewöhnlich und der Einzige den ich persönlich gelegentlich trinke.
19. Mai 2025 10:20
Alter Schlitzer Kornbrand => Absolut empfehlenswert
also sowas von angenehm... auch wenn ich den nicht zum direkten Trinken gekauft habe.. TOP und jederzeit immer wieder. Perfekt verpackt und schnell geliefert.
11. März 2025 19:33
Außergewöhnlich und lecker
Ein außergewöhnlicher Tropfen. Angenehm zu trinken. Überraschendes Aroma im Mund.
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Kornbrand – Eine unterschätzte deutsche Spirituosentradition
Kornbrand gehört zu den ältesten Spirituosentraditionen Deutschlands – und ist zugleich eine der am meisten unterschätzten. Während Whisky, Gin und Rum in den letzten Jahrzehnten eine Renaissance erlebt haben, führt Kornbrand in der öffentlichen Wahrnehmung oft ein Schattendasein. Zu Unrecht, denn ein gut gemachter, fassgelagerter Kornbrand hat geschmacklich mehr zu bieten, als viele vermuten. Die Bezeichnung „Kornbrand" ist in der EU geschützt und darf nur für Getreidedestillate mit mindestens 37,5 % Vol. Alkohol verwendet werden, die in Deutschland, Österreich oder Belgien hergestellt werden. Der „Alte Kornbrand" unserer Destillerie geht mit 40 % Vol. und einer vierjährigen Holzfasslagerung weit über diese Mindestanforderungen hinaus und zeigt, was aus Korn werden kann, wenn man ihm Zeit und Sorgfalt gibt. In der Schlitzer Destillerie ist das Kornbrennen keine Nebenbeschäftigung, sondern ein zentraler Teil unserer Identität: Die Schlitzer Korn- & Edelobstbrennerei trägt den Korn bereits im Namen, und unsere Brenntradition reicht bis ins Jahr 1585 zurück – als Graf Eustach von Schlitz die Brennrechte verlieh. Der Alte Kornbrand ist das Ergebnis dieser über 440-jährigen Erfahrung: ein Destillat, das zeigt, dass Kornbrand nicht nur ein bodenständiger Schnaps sein muss, sondern eine ernsthafte Genussspirituose sein kann.

Vom Weizenkorn zum Brand – Wie Kornbrand in unserer Destillerie entsteht
Die Herstellung unseres Alten Kornbrands beginnt mit dem Maischen: Der regionale Weizen wird geschrotet und zusammen mit Malz und heißem Wasser aus unserem Brunnen vermengt. Die Enzyme im Malz wandeln die Stärke des Weizens in vergärbaren Zucker um – ein Prozess, der auch beim Bierbrauen und bei der Whiskyherstellung den Ausgangspunkt bildet. Die so entstandene zuckerhaltige Maische wird anschließend mit Hefe vergoren – der Zucker wird zu Alkohol umgewandelt, und es entstehen gleichzeitig die Aromastoffe, die den Charakter des späteren Kornbrands prägen. Nach der Vergärung destillieren wir die Maische in unserer Brennblase und trennen Vorlauf, Herzstück und Nachlauf sauber voneinander. Nur das Herzstück – der reine und aromatischste Teil des Destillats – kommt in die Holzfässer zur vierjährigen Reifung. Dieser gesamte Prozess – vom Maischen über das Vergären bis zum Brennen und Reifen – liegt in der Hand unseres Brennmeisters, der jede Charge begleitet und nur die besten für die Abfüllung freigibt. Es ist ein Verfahren, das im Grundprinzip identisch ist mit der Whiskyherstellung – mit dem Unterschied, dass Kornbrand nicht den strengen Reifungsvorschriften des Whiskys unterliegt, aber in unserer Destillerie dennoch die gleiche Sorgfalt und Geduld erfährt.
Häufige Fragen zum Alten Kornbrand
In der Nase warmes, malziges Getreidearoma mit einer dezenten Vanille- und Holznote. Am Gaumen mild-würzig und rund, mit einer angenehmen Weichheit aus der vierjährigen Holzfasslagerung. Der Abgang ist warm und harmonisch. Kunden beschreiben ihn als angenehm, überraschend aromatisch und ungewöhnlich lecker.
Die Unterscheidung richtet sich nach dem Alkoholgehalt: Korn hat mindestens 32 % Vol., Kornbrand mindestens 37,5 % Vol. und Doppelkorn mindestens 38 % Vol. Unser Alter Kornbrand mit 40 % Vol. liegt deutlich über der Kornbrand-Grenze und bringt durch die vierjährige Holzfassreifung eine zusätzliche Tiefe und Milde mit, die einen einfachen Korn nicht hat.
Aus regionalem Weizen und Malz sowie reinem Wasser aus dem hauseigenen Schlitzer Brunnen. Der Weizen liefert die stärkehaltige Basis, das Malz steuert die Enzyme für die Verzuckerung bei und bringt eine eigene malzige Aromatik mit. Alle Rohstoffe stammen aus der Region.
Am besten pur bei 22 bis 24 °C in einem Schlitzer Stamper – dem traditionellen Glas für Kornbrand. Als Digestif nach einem herzhaften Essen, als Begleiter zu einem geselligen Abend oder als wärmender Schluck an kühlen Tagen ist er eine sehr gute Wahl.
Beide werden aus Vogelsberger Weizen gebrannt und vier Jahre im Holzfass gereift. Der Unterschied liegt im Alkoholgehalt: Der Doppelkorn hat 38 % Vol., der Alte Kornbrand 40 % Vol. Die zwei zusätzlichen Volumenprozent geben dem Alten Kornbrand etwas mehr Körper und Tiefe am Gaumen, bei gleichbleibender Milde durch die Fassreifung.









