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Alter Kornbrand 40 % Vol. – Regionaler Weizen und Malz, vier Jahre im Holzfass gereift

Unser Alter Kornbrand ist ein Klassiker aus dem Herzen unserer Destillerie – gebrannt aus regionalem Weizen und Malz, mit reinem Wasser aus dem hauseigenen Schlitzer Brunnen, und anschließend vier Jahre in großen Holzfässern gereift. Mit 40 % Vol. Alkohol verbindet er die Getreidigkeit eines ehrlichen Kornbrands mit der Milde und Tiefe, die nur eine vierjährige Fasslagerung erzeugen kann. Das Ergebnis ist ein Kornbrand, der die Bezeichnung „Kornbrand" im besten Sinne verdient: Mit mindestens 38 % Vol. darf sich ein Getreidedestillat Kornbrand nennen – unser Alter Kornbrand geht mit 40 % Vol. und vier Jahren Fassreifung deutlich darüber hinaus. Unsere Kunden beschreiben ihn als angenehm, mit einem überraschenden Aroma im Mund und als außergewöhnlich lecker. In der 0,7-Liter-Flasche zum Preis von 14,95 € ist er ein herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis für einen fassgelagerten Kornbrand aus traditioneller Herstellung.

So schmeckt unser Alter Kornbrand

In der Nase zeigt sich ein einladendes, warmes Getreidearoma – weich, malzig und mit einer dezenten Süße, die an frisches Brot und Getreidefeld erinnert. Die vierjährige Holzfasslagerung hat dem Destillat eine feine Vanille- und Holznote mitgegeben, die das Getreidearoma ergänzt, ohne es zu überdecken. Am Gaumen entfaltet sich ein mild-würziges Geschmacksbild: Die Getreidebasis bildet das Fundament – rund, weich und mit jener angenehmen Milde, die die Fassreifung dem Kornbrand verliehen hat. Das Holzfass ergänzt mit warmen Untertönen und einer dezenten Struktur, die dem Brand Körper gibt. Der Abgang ist mittellang, warm und harmonisch – ein Kornbrand, der nicht brennt, sondern wärmt. Im Vergleich zu unserem Schlitzer Doppelkorn (38 % Vol.), der ebenfalls vier Jahre im Eichenfass reift, ist der Alte Kornbrand mit 40 % Vol. etwas kräftiger am Gaumen und bringt mehr Körper und Tiefe mit.

Regionale Rohstoffe und eigenes Brunnenwasser – Die Basis unseres Kornbrands

Die Qualität eines Kornbrands steht und fällt mit den Rohstoffen. Für unseren Alten Kornbrand verwenden wir ausschließlich hochwertigen Weizen und Malz aus der Region sowie reines Wasser aus dem hauseigenen Schlitzer Brunnen. Der Weizen liefert die stärkehaltige Basis, aus der nach dem Maischen und Vergären der Alkohol gewonnen wird. Das Malz – gekeimtes und getrocknetes Getreide – steuert die Enzyme bei, die die Stärke in vergärbaren Zucker umwandeln, und bringt gleichzeitig eine eigene Aromatik mit: malzig, leicht süß und mit einer Wärme, die sich im fertigen Destillat wiederfindet. Das Wasser aus unserem eigenen Brunnen in Schlitz ist von Natur aus rein und weich – ideal für die Maischebereitung und für die spätere Einstellung des Alkoholgehalts. Jede Flasche unseres Alten Kornbrands trägt so die Region in sich: hessisches Getreide, Schlitzer Wasser und die Brennkunst einer Destillerie, die seit 1585 Korn brennt.

Vier Jahre im Holzfass – Was die Reifung aus einem Korn macht

Nach der Destillation ruht unser Kornbrand vier Jahre lang in großen Holzfässern. In dieser Reifezeit vollzieht sich eine Verwandlung: Das Holz gibt feine Aromen an den Brand ab – dezente Vanille, eine leichte Karamellnote und eine warme Würze, die das Getreidearoma ergänzen. Gleichzeitig rundet die Fasslagerung das Destillat ab: Die Alkoholschärfe weicht einer samtigen Milde, die Getreidearomen vertiefen sich, und die einzelnen Geschmackskomponenten verbinden sich zu einem harmonischen Ganzen. Das Ergebnis ist ein Kornbrand, der sich deutlich von einem ungereiften Korn unterscheidet – weicher, runder und mit einer Komplexität, die über das reine Getreidedestillat hinausgeht. Unser Brennmeister wählt dabei nur die besten Chargen für die Abfüllung aus – eine Qualitätskontrolle, die sicherstellt, dass jede Flasche den Anspruch unserer Destillerie erfüllt.

Servierempfehlung – So genießt man Alten Kornbrand

Unser Alter Kornbrand entfaltet sein volles Aroma bei einer Trinktemperatur von 22 bis 24 °C. Für ein authentisches Genusserlebnis empfehlen wir das Servieren in einem Schlitzer Stamper – dem traditionellen Glas für Kornbrand. Pur ist er am eindrucksvollsten: als Digestif nach einem herzhaften Essen, als Begleiter zu einem geselligen Abend oder als wärmender Schluck an kühlen Tagen. Wer kreativ werden möchte, kann ihn auch als hochwertige Basis für klassische Getränkekombinationen einsetzen – überall dort, wo ein milder, fassgelagerter Korn gefragt ist.

Tradition seit 1585 und als Geschenk

Der Alte Kornbrand steht für das, was unsere Destillerie seit über 440 Jahren ausmacht: regionale Rohstoffe, handwerkliche Brennkunst und die Geduld einer langen Reifung. In der 0,7-Liter-Flasche eignet er sich als geschmackvolles Mitbringsel und als Grundstock für jede Hausbar. Wer verschiedene Facetten unserer Kornbrände entdecken möchte, findet in unserem Sortiment den Schlitzer Doppelkorn mit 38 % Vol. als etwas mildere Variante, den Freistil Edelkorn als experimentelle Kreation in vier Fasstypen sowie den Anno 812 als Verschnitt aus Single Malt Whisky, gelagertem Kornbrand und Portwein.

Kategorie: Korn

von Bewertungen

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19. Mai 2025 12:20

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Alter Schlitzer Kornbrand => Absolut empfehlenswert

also sowas von angenehm... auch wenn ich den nicht zum direkten Trinken gekauft habe.. TOP und jederzeit immer wieder. Perfekt verpackt und schnell geliefert.

11. März 2025 20:33

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Außergewöhnlich und lecker

Ein außergewöhnlicher Tropfen. Angenehm zu trinken. Überraschendes Aroma im Mund.

12. Februar 2025 14:15

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

lecker

lecker

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Flasche Schlitzer Kümmel – klarer Kümmellikör mit traditionsreichem Etikett, vor weißem Hintergrund, 0,7 Liter, deutsches Qualitätsprodukt der Schlitzer Destillerie.Goldmedaille der Zeitschrift Selection mit der Aufschrift „Gold 2022 – Prämierter Edelbrand“ vor hellem Hintergrund, verliehen an die Schlitzer Destillerie
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Inhalt: 0.7 Liter (15,70 € / 1 Liter)

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Flasche Schlitzer Boonekamp Magenbitter 0,7 l mit grünem Etikett und rotem Schraubverschluss – hochprozentiger Kräuterlikör aus der Schlitzer Destillerie, Vorderansicht auf weißem Hintergrund.
Boonekamp Magenbitter

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Boonekamp Magenbitter – Intensiv, würzig & kräftig Erleben Sie die unvergleichliche Intensität des Schlitzer Boonekamp Magenbitters (49% vol., 0,7 l) – ein traditioneller Kräuterlikör mit kraftvoller Kräuterwürze und einer charakteristischen Schärfe für echte Kenner. Ein Meisterwerk der Kräuterdestillation Hergestellt nach einer bewährten Rezeptur, vereint dieser Boonekamp eine komplexe Auswahl an Gewürzen, Wurzeln und Rinden. Die kräftige Bitterkeit und fein abgestimmte Würze machen ihn zu einem der intensivsten Magenbitter. Ein Likör mit Charakter & Power Mit einem Alkoholgehalt von 49% vol. gehört dieser Boonekamp zu den stärksten und geschmacksintensivsten Kräuterlikören. Die markante Schärfe und vielschichtigen Aromen sorgen für ein einzigartiges Geschmackserlebnis, das sowohl pur als auch als Digestif überzeugt. Perfekt für echte Genießer Ob als krönender Abschluss eines exquisiten Menüs, als hochprozentiges Dessert oder als traditionelle Stärkung – dieser Magenbitter entfaltet sein volles Aroma bei Raumtemperatur oder leicht gekühlt.

Inhalt: 0.7 Liter (24,21 € / 1 Liter)

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Herrschaftlicher FeinbitterHerrschaftlicher Feinbitter
Herrschaftlicher Feinbitter

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Durchschnittliche Bewertung von 4.69 von 5 Sternen

Herrschaftlicher Feinbitter 35 % Vol. – Unser Kräuterlikör mit feiner Pomeranzennote Unser Herrschaftlicher Feinbitter ist ein Kräuterlikör, der Kräuterwürze und die fruchtige Bitterkeit unreifer Pomeranzen zu einem geschmeidigen, mild-würzigen Likör vereint. Mit 35 % Vol. Alkohol liegt er bewusst unterhalb der kräftigeren Kräuterliköre in unserem Sortiment und spricht damit Genießer an, die einen eleganten Bitterlikör suchen, der Charakter zeigt, ohne zu überfordern. Die Herstellung verbindet zwei klassische Verfahren der Likörproduktion – Mazeration und Destillation –, deren Zusammenspiel dem Feinbitter seine charakteristische Tiefe und Geschmeidigkeit verleiht. So schmeckt unser Herrschaftlicher Feinbitter In der Nase empfängt der Herrschaftliche Feinbitter mit einem einladenden Duft aus Kräutern und einer deutlichen Zitrusnote – die Pomeranze kündigt sich früh an, fruchtig und mit einem feinen bitteren Unterton. Am Gaumen entfaltet sich zunächst eine angenehme Kräuterwürze, die das Fundament bildet. Die Bitterkeit ist präsent, aber nie scharf oder aggressiv – sie ist fein, zurückhaltend und wird durch die fruchtigen Noten der unreifen Pomeranzen harmonisch abgefedert. Im Zusammenspiel entsteht ein Geschmacksbild, das mild-würzig und zugleich komplex ist: Die Kräuter sorgen für Tiefe, die Pomeranze für Frische und eine dezente Fruchtigkeit. Der Abgang ist leicht herb, warm und von angenehmer Länge. Im Vergleich zu unserem Boonekamp mit 49 % Vol. ist der Feinbitter deutlich milder und zugänglicher – dort dominiert die Kräuterschärfe, hier die Eleganz. Und im Vergleich zu unserem Wachtfeuer, das die Pomeranze ins Zentrum stellt, spielt beim Feinbitter die Kräuterwürze die Hauptrolle, während die Orange eine ergänzende Nebenrolle übernimmt. Mazerat und Destillat – Wie wir den Herrschaftlichen Feinbitter herstellen Die Herstellung unseres Herrschaftlichen Feinbitters folgt einem zweistufigen Verfahren, das in der Likörproduktion als besonders aufwendig gilt. Im ersten Schritt werden ausgewählte Kräuter und unreife Pomeranzen schonend in einer Mischung aus Alkohol und Wasser mazeriert – das heißt, sie werden über mehrere Tage eingelegt, sodass der Alkohol die Aromen, ätherischen Öle und Bitterstoffe aus den Rohstoffen extrahiert. Dieses Mazerat bildet die aromatische Basis des Likörs und liefert die Fülle und Tiefe des Geschmacks. Im zweiten Schritt werden die Kräuter nach dem Abziehen des Mazerats ein weiteres Mal destilliert. Die Destillation liefert ein feineres, klareres Aromakonzentrat, das dem Likör Frische und Präzision verleiht. Erst das Zusammenführen von Mazerat und Destillat ergibt den charakteristischen Geschmack des Feinbitters: Das Mazerat bringt die warme, volle Kräuterwürze und die fruchtigen Pomeranzennoten, das Destillat die Klarheit und die feine Struktur. Diese Kombination ist aufwendiger als eine reine Mazeration oder eine reine Destillation – aber sie ist der Grund, warum unser Feinbitter geschmeidig und komplex zugleich schmeckt. Servierempfehlung – So genießt man den Herrschaftlichen Feinbitter Unser Herrschaftlicher Feinbitter entfaltet sein volles Aroma bei Zimmertemperatur. Bei etwa 16 bis 18 °C kommen die Kräuternoten und die Pomeranzenfruchtigkeit am klarsten zur Geltung, ohne dass der Alkohol in den Vordergrund tritt. Pur im kleinen Glas ist er ein hervorragender Digestif – die milde Bitterkeit und die Kräuterwürze schaffen nach einem guten Essen einen wohltuenden, eleganten Abschluss. Auf Eis serviert, wird er etwas frischer und leichter, die Pomeranzennote tritt deutlicher hervor. Dank seiner ausgewogenen Bitterkeit eignet er sich darüber hinaus als aromatische Zutat in klassischen und modernen Cocktails – überall dort, wo ein Bitterlikör Struktur und Tiefe einbringen soll, ohne das Gesamtbild zu dominieren. Ein eleganter Kräuterlikör für Genießer und als Geschenk Der Herrschaftliche Feinbitter richtet sich an alle, die einen Kräuterlikör mit Bitterkeit suchen, der elegant statt brachial ist. Seine milde Würze und die feine Pomeranzennote machen ihn zugänglich für Einsteiger und interessant für Kenner. In der 0,7-Liter-Flasche eignet er sich als geschmackvolles Geschenk und als Bereicherung für jede Hausbar. Wer verschiedene Bitterlikör-Stile vergleichen möchte, findet in unserem Sortiment eine ganze Bandbreite: das Schlitzer Wachtfeuer als DLG-prämierten Pomeranzenlikör mit 40 % Vol., den Boonekamp als intensiven Magenbitter mit 49 % Vol. und den Bruder Franz als Kräuterlikör mit 31 Kräutern und Honig.

Inhalt: 0.7 Liter (19,93 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 13,95 €
Flasche Schlitzer Doppelkorn 700 ml – glasklare Spirituose mit traditionellem Etikett und rotem Verschluss, deutsche Korn-Spezialität aus der Schlitzer Destillerie.
Doppelkorn

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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Schlitzer Doppelkorn 38 % Vol. – Vier Jahre im Eichenfass gereifter Kornbrand aus Vogelsberger Weizen Unser Schlitzer Doppelkorn ist ein fassgelagerter Kornbrand aus hochwertigem Vogelsberger Weizen – gebrannt in einer der ältesten Brennereien Deutschlands, gegründet 1585. Nach der Destillation reift er vier Jahre in Eichenfässern und entwickelt dabei eine goldene Farbe und einen Charakter, der weit über das hinausgeht, was man von einem klassischen Doppelkorn erwartet. Mit 38 % Vol. verbindet er die Geradlinigkeit eines reinen Getreidebrands mit der Tiefe und Reife, die nur eine lange Fasslagerung erzeugen kann. So schmeckt unser Schlitzer Doppelkorn Schon die goldene Farbe verrät, dass dieser Doppelkorn keine gewöhnliche klare Spirituose ist – sie stammt ausschließlich von der vierjährigen Reifung im Eichenfass, nicht von zugesetzten Farbstoffen. In der Nase zeigt sich ein feiner Holzduft, der an frisches Getreide auf einem Scheunenboden erinnert – warm und einladend. Am Gaumen entfaltet sich die Reife des Weizens in einem ausgewogenen Zusammenspiel: Malzige Noten bilden die Grundlage, während das Eichenholz eine dezente, warme Würze beisteuert. Das Ergebnis ist ein harmonisch-runder Doppelkorn, der sich gefällig und äußerst schmackhaft präsentiert – kräftig genug für Charakter, mild genug für puren Genuss. Im Vergleich zu einem klassischen klaren Korn hat unser Schlitzer Doppelkorn durch die Fasslagerung deutlich mehr Tiefe und Komplexität. Wer die Verbindung von Getreide und Holz noch intensiver erleben möchte, findet in unserem Anno 812 eine Whisky-Korn-Kreation, die Kornbrand mit Single Malt Whisky und Portwein vereint. Vier Jahre Eichenfass – Was die Reifung mit unserem Korn macht Die meisten Doppelkorne kommen als klare Spirituosen in die Flasche. Unser Schlitzer Doppelkorn geht einen anderen Weg: Nach der Destillation ruht er vier volle Jahre in Eichenfässern. In dieser Zeit geschieht weit mehr als nur Lagerung. Das Holz gibt Gerbstoffe, Vanillin und Aromastoffe an den Brand ab, die ihm seine goldene Farbe und seine charakteristische Geschmackstiefe verleihen. Gleichzeitig rundet die Fasslagerung den Alkohol ab – scharfe Kanten verschwinden, und es entsteht eine Weichheit, die bei einem klaren Korn nicht möglich wäre. Dieses Verfahren erinnert an die Reifung von Whisky, und tatsächlich liegt der Schlitzer Doppelkorn geschmacklich näher an einem jungen Grain Whisky als an einem typischen Kornbrand. Dass wir diesen Aufwand betreiben, hat mit unserer Geschichte zu tun: Als eine der ältesten Kornbrennereien Deutschlands brennen wir seit 1585 Weizen zu Korn – und wir wissen, was eine gute Fasslagerung aus einem Getreidebrand herausholen kann. Vogelsberger Weizen – Regionales Getreide für einen regionalen Kornbrand Für unseren Schlitzer Doppelkorn verwenden wir ausschließlich Weizen aus dem Vogelsberg – der Region, in der unsere Destillerie seit über 400 Jahren zu Hause ist. Der Vogelsberg, Europas größtes zusammenhängendes Vulkangebiet, bietet durch seine fruchtbaren Böden und das gemäßigte Klima ideale Bedingungen für den Weizenanbau. Dieses regionale Getreide ist die Basis unseres Kornbrands und verbindet das Produkt mit seiner Herkunft. Kornbrand darf per Gesetz nur aus bestimmten Getreidesorten hergestellt werden – Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Buchweizen – und muss in Deutschland, Österreich oder der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens destilliert werden. Unser Schlitzer Doppelkorn erfüllt diese Anforderungen nicht nur formal, sondern lebt sie: vom Feld im Vogelsberg bis in die Flasche aus Schlitz. Servierempfehlung – So genießt man Schlitzer Doppelkorn Unser Schlitzer Doppelkorn entfaltet sein volles Aroma bei einer Trinktemperatur von 20 bis 22 °C – also bei Zimmertemperatur. Bei dieser Temperatur kommen die malzigen und holzigen Noten klar zur Geltung, ohne dass der Alkohol in den Vordergrund tritt. Serviert wird er am besten im klassischen Schlitzer Stamper – einem kleinen, dickwandigen Glas, das die Tradition des regionalen Korngenusses verkörpert. Als Digestif nach einem kräftigen Essen ist er eine hervorragende Wahl. In geselliger Runde kommt er pur am besten zur Geltung, kann aber auch als Bestandteil eines Herrengedecks – mit einem guten Bier – genossen werden. Dank seiner fassgelagerten Tiefe eignet er sich darüber hinaus als Basis für hochwertige Korncocktails oder als kräftige Grundlage für selbst angesetzte Liköre. Ein Doppelkorn mit Charakter – für Kenner und als Geschenk Der Schlitzer Doppelkorn richtet sich an alle, die Kornbrand nicht als schlichten Schnaps betrachten, sondern als handwerkliches Produkt mit eigenem Charakter. Die vierjährige Eichenfassreifung, der Vogelsberger Weizen und die Tradition einer Brennerei, die seit 1585 Korn brennt, machen ihn zu einem Doppelkorn, der sich von der Masse abhebt. In der 0,7-Liter-Flasche eignet er sich als geschmackvolles Geschenk für Liebhaber ehrlicher Getreidespirituosen und als fester Bestandteil einer gut sortierten Hausbar. Wer die Vielfalt unserer Getreidespirituosen entdecken möchte, findet in unserem Sortiment weitere Charaktere: den Anno 812 als Whisky-Korn-Kreation mit Portwein, den Freistil Edelkorn mit 45 % Vol. und Reifung in vier verschiedenen Fasstypen sowie unseren Burgen-Kümmel als würzige Alternative aus dem Schlitzer Sortiment.

Inhalt: 0.7 Liter (19,93 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 13,95 €
Tipp
Flasche Schlitzer Wachtfeuer Likör 700 ml mit rotem Etikett und goldener Schrift vor weißem Hintergrund, traditioneller Kräuterlikör aus der Schlitzer DestillerieWachtfeuer Orangenbitter
Wachtfeuer Orangenbitter

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Durchschnittliche Bewertung von 4.95 von 5 Sternen

Schlitzer Wachtfeuer Pomeranzenlikör 40 % Vol. – DLG-prämierter Orangenbitter aus Bitterorangen und Kräutern Unser Schlitzer Wachtfeuer ist ein Pomeranzenlikör, der die fruchtige Säure frischer Bitterorangen mit einer fein abgestimmten Kräutermischung vereint. 2023 wurde er von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) als beste Spirituose ausgezeichnet – die Krönung einer langen Reihe von Gold- und Silberprämierungen, die diesen Likör seit Jahren begleiten. Mit kräftigen 40 % Vol. Alkohol ist das Wachtfeuer kein zaghafter Fruchtlikör, sondern ein Pomeranzenlikör mit Charakter: herb-fruchtig, würzig und mit einer Intensität, die sowohl pur als auch in Cocktails und Longdrinks überzeugt. So schmeckt unser Schlitzer Wachtfeuer In der Nase zeigt sich das Wachtfeuer mit einer deutlichen Zitrusnote – die Pomeranze meldet sich herb und fruchtig, begleitet von einem feinen Kräuterbouquet im Hintergrund. Am Gaumen entfaltet sich die charakteristische Kombination aus fruchtiger Säure und Bitterkeit, die nur die Pomeranze in dieser Klarheit liefern kann. Es ist keine süße Orangennote, sondern eine ehrliche, herb-fruchtige Bittere, die an frische Zitrusschalen erinnert und durch die Kräutermischung in der Tiefe verankert wird. Die Kräuter sorgen für würzige Komplexität, ohne in den Vordergrund zu drängen – sie bilden den Rahmen, in dem die Pomeranze glänzt. Der Abgang ist kräftig, warm und von angenehmer Länge, mit einer nachklingenden Zitrusfruchtigkeit. Im Vergleich zu unserem Herrschaftlichen Feinbitter mit 35 % Vol., bei dem die Kräuterwürze die Hauptrolle spielt und die Pomeranze ergänzend wirkt, dreht das Wachtfeuer das Verhältnis um: Hier steht die Bitterorange im Zentrum, und die Kräuter geben ihr Tiefe. Die Pomeranze – Das Herzstück unseres Wachtfeuers Die Pomeranze, auch Bitterorange oder Sevilla-Orange genannt, ist eine Zitrusfrucht, die seit dem Mittelalter in der europäischen Likör- und Parfümkultur eine zentrale Rolle spielt. Im Unterschied zur süßen Speiseorange ist die Pomeranze kleiner, bitterer und aromatisch deutlich intensiver – roh ist sie kaum genießbar, aber ihre Schale enthält eine außergewöhnliche Fülle an ätherischen Ölen, die ihr dieses unverwechselbar herb-fruchtige Aroma verleihen. Genau diese Eigenschaft macht sie zur idealen Zutat für Bitterliköre. Für unser Schlitzer Wachtfeuer verwenden wir den säuerlichen Saft frischer Bitterorangen und verbinden ihn mit einer sorgfältig abgestimmten Kräutermischung. Das Ergebnis ist ein Pomeranzenlikör, der die Frucht nicht hinter Zucker versteckt, sondern ihren herben, eigenständigen Charakter respektiert und zur Geltung bringt. Die Pomeranze ist kein Orangenersatz – sie ist eine eigenständige Frucht mit einem Geschmacksprofil, das süße Orangen nicht ersetzen können. Mehrfach prämiert – Die Auszeichnungen des Schlitzer Wachtfeuers Unser Schlitzer Wachtfeuer gehört zu den am häufigsten ausgezeichneten Likören unserer Destillerie. 2023 wurde er von der DLG als beste Spirituose prämiert, 2016 erhielt er die Auszeichnung als bester Likör aus sonstigen Früchten. Darüber hinaus wurde er in den Jahren 2013, 2015, 2016, 2017 und 2023 mit DLG-Gold und 2014 mit DLG-Silber ausgezeichnet. Diese Prämierungen sind keine Selbstverständlichkeit – die DLG-Prüfungen gehören zu den anspruchsvollsten Qualitätsbewertungen für Lebensmittel und Spirituosen in Deutschland. Dass unser Wachtfeuer über mehr als ein Jahrzehnt hinweg regelmäßig auf höchstem Niveau bewertet wird, spricht für die Konstanz unserer Rezeptur und die Qualität der Rohstoffe, die wir verwenden. Servierempfehlung – So genießt man Pomeranzenlikör Unser Schlitzer Wachtfeuer entfaltet sein volles Aroma in einem Temperaturfenster von 10 bis 12 °C – leicht gekühlt, damit die Zitrusfruchtigkeit frisch und klar zur Geltung kommt, ohne dass die Kräuternoten verschwinden. In einem kleinen Glas oder einem Tumbler serviert, ist er ein hervorragender Digestif, der nach einem guten Essen mit seiner herb-fruchtigen Bittere für einen belebenden Abschluss sorgt. Pur zeigt er seinen vollen Charakter am deutlichsten. Dank seiner kräftigen 40 % Vol. und seiner ausgeprägten Bitterorangennote eignet er sich darüber hinaus hervorragend als Zutat in Cocktails und Longdrinks: Mit Tonic Water wird er zu einem erfrischenden Bitter-Tonic, in einem Negroni ersetzt er klassischen Bitter mit einer fruchtigen hessischen Note, und auf Eis mit einem Spritzer Soda ist er ein unkomplizierter Sommerdrink. Für Kenner, Genießer und als Geschenk Das Schlitzer Wachtfeuer richtet sich an alle, die Bitterliköre mit fruchtiger Zitrusfrische schätzen – und an alle, die einen mehrfach prämierten Likör verschenken möchten, der in seiner Kategorie zu den besten Deutschlands gehört. In der 0,7-Liter-Flasche ist er ein geschmackvolles Geschenk und ein Highlight in jeder Hausbar. Wer verschiedene Bitterlikör-Stile aus unserem Sortiment vergleichen möchte, findet im Herrschaftlichen Feinbitter den milderen, kräuterbetonteren Counterpart mit 35 % Vol., im Boonekamp den intensiven Magenbitter mit 49 % Vol. und im Bruder Franz den Kräuterlikör mit 31 Kräutern und Honig für alle, die es milder und süßer mögen.

Inhalt: 0.7 Liter (21,36 € / 1 Liter)

Regulärer Preis: 14,95 €

Kornbrand – Eine unterschätzte deutsche Spirituosentradition

Kornbrand gehört zu den ältesten Spirituosentraditionen Deutschlands – und ist zugleich eine der am meisten unterschätzten. Während Whisky, Gin und Rum in den letzten Jahrzehnten eine Renaissance erlebt haben, führt Kornbrand in der öffentlichen Wahrnehmung oft ein Schattendasein. Zu Unrecht, denn ein gut gemachter, fassgelagerter Kornbrand hat geschmacklich mehr zu bieten, als viele vermuten. Die Bezeichnung „Kornbrand" ist in der EU geschützt und darf nur für Getreidedestillate mit mindestens 37,5 % Vol. Alkohol verwendet werden, die in Deutschland, Österreich oder Belgien hergestellt werden. Der „Alte Kornbrand" unserer Destillerie geht mit 40 % Vol. und einer vierjährigen Holzfasslagerung weit über diese Mindestanforderungen hinaus und zeigt, was aus Korn werden kann, wenn man ihm Zeit und Sorgfalt gibt. In der Schlitzer Destillerie ist das Kornbrennen keine Nebenbeschäftigung, sondern ein zentraler Teil unserer Identität: Die Schlitzer Korn- & Edelobstbrennerei trägt den Korn bereits im Namen, und unsere Brenntradition reicht bis ins Jahr 1585 zurück – als Graf Eustach von Schlitz die Brennrechte verlieh. Der Alte Kornbrand ist das Ergebnis dieser über 440-jährigen Erfahrung: ein Destillat, das zeigt, dass Kornbrand nicht nur ein bodenständiger Schnaps sein muss, sondern eine ernsthafte Genussspirituose sein kann.

Vom Weizenkorn zum Brand – Wie Kornbrand in unserer Destillerie entsteht

Die Herstellung unseres Alten Kornbrands beginnt mit dem Maischen: Der regionale Weizen wird geschrotet und zusammen mit Malz und heißem Wasser aus unserem Brunnen vermengt. Die Enzyme im Malz wandeln die Stärke des Weizens in vergärbaren Zucker um – ein Prozess, der auch beim Bierbrauen und bei der Whiskyherstellung den Ausgangspunkt bildet. Die so entstandene zuckerhaltige Maische wird anschließend mit Hefe vergoren – der Zucker wird zu Alkohol umgewandelt, und es entstehen gleichzeitig die Aromastoffe, die den Charakter des späteren Kornbrands prägen. Nach der Vergärung destillieren wir die Maische in unserer Brennblase und trennen Vorlauf, Herzstück und Nachlauf sauber voneinander. Nur das Herzstück – der reinste und aromatischste Teil des Destillats – kommt in die Holzfässer zur vierjährigen Reifung. Dieser gesamte Prozess – vom Maischen über das Vergären bis zum Brennen und Reifen – liegt in der Hand unseres Brennmeisters, der jede Charge begleitet und nur die besten für die Abfüllung freigibt. Es ist ein Verfahren, das im Grundprinzip identisch ist mit der Whiskyherstellung – mit dem Unterschied, dass Kornbrand nicht den strengen Reifungsvorschriften des Whiskys unterliegt, aber in unserer Destillerie dennoch die gleiche Sorgfalt und Geduld erfährt.

Häufige Fragen zum Alten Kornbrand

In der Nase warmes, malziges Getreidearoma mit einer dezenten Vanille- und Holznote. Am Gaumen mild-würzig und rund, mit einer angenehmen Weichheit aus der vierjährigen Holzfasslagerung. Der Abgang ist warm und harmonisch. Kunden beschreiben ihn als angenehm, überraschend aromatisch und außergewöhnlich lecker.

Die Unterscheidung richtet sich nach dem Alkoholgehalt: Korn hat mindestens 32 % Vol., Kornbrand mindestens 37,5 % Vol. und Doppelkorn mindestens 38 % Vol. Unser Alter Kornbrand mit 40 % Vol. liegt deutlich über der Kornbrand-Grenze und bringt durch die vierjährige Holzfassreifung eine zusätzliche Tiefe und Milde mit, die einen einfachen Korn nicht hat.

Aus regionalem Weizen und Malz sowie reinem Wasser aus dem hauseigenen Schlitzer Brunnen. Der Weizen liefert die stärkehaltige Basis, das Malz steuert die Enzyme für die Verzuckerung bei und bringt eine eigene malzige Aromatik mit. Alle Rohstoffe stammen aus der Region.

Am besten pur bei 22 bis 24 °C in einem Schlitzer Stamper – dem traditionellen Glas für Kornbrand. Als Digestif nach einem herzhaften Essen, als Begleiter zu einem geselligen Abend oder als wärmender Schluck an kühlen Tagen ist er eine hervorragende Wahl.

Beide werden aus Vogelsberger Weizen gebrannt und vier Jahre im Holzfass gereift. Der Unterschied liegt im Alkoholgehalt: Der Doppelkorn hat 38 % Vol., der Alte Kornbrand 40 % Vol. Die zwei zusätzlichen Volumenprozent geben dem Alten Kornbrand etwas mehr Körper und Tiefe am Gaumen, bei gleichbleibender Milde durch die Fassreifung.